Podcasts: Warum man als Unternehmen damit starten sollte

Tauchen Sie in die interessante Welt der Corporate-Podcasts ein: Erfahren Sie mehr über den Grund, warum ein Unternehmen auf eigene Podcast setzen soll. Weiters erfahren Sie wie Sie erfolgreich werden in der Umsetzung des Mediums. Natürlich erhalten Sie wertvolle Tipps, was Sie bei der Produktion vermeiden sollten und welche Einsatzmöglichkeiten sich Ihnen bieten.  
Lesedauer: 8 Minuten
Podcast

Ob beim Autofahren, beim Busfahren oder beim Besorgungen erledigen: Podcasts werden immer beliebter. Laut Statista.de haben im Zeitraum Jänner bis Februar 2021 31% der Österreicher*innen dieses Audioformat genutzt. Warum gewinnt der Podcast immer mehr an Bedeutung und wie kann ein Unternehmen das beliebte Medium als digitales Marketinginstrument einsetzen?

1. Was bewirken Podcasts?

Streaming-on-demand Dienste, wie Podcasts, gewinnen mehr und mehr an Beliebtheit. Unsere Gesellschaft verändert sich zunehmend in ihrem Konsumverhalten, speziell was den Bezug zu den digitalen Medien betrifft. Ob es nun um die Unterhaltung geht, den Ausgleich zum stressigen Alltag, den Nachrichten oder um sich zu aktuelle Themen weiterzubilden bzw. zu informieren: All diese Möglichkeiten bieten Podcasts den Konsument*innen. Einfach und unkompliziert hat man die Möglichkeit über verschieden Apps bzw. Player (zB: Spotify, AmazonMusic, iTunes usw.) Podcasts zu konsumieren.

Nutzer*innen können durch den “Abonnieren Button” Episoden immer wieder streamen und das gewünschte Interesse und Wissen wiederkehrend bzw. laufend befriedigen. Besonders die Möglichkeit des Podcast Marketings und Podcast für Unternehmer gewinnen immer mehr an Bedeutung. Näheres zum Thema „Podcasts“ erfahren Sie hier.
 

Warum ist es für Unternehmen sinnvoll einen Podcast zu betreiben?

Mittels eines unternehmenseigenen Podcasts ist es möglich, die eigene Marke oder das eigene Unternehmen in den Fokus zu stellen. Die Hörer*innen wählen gezielt den Podcast bzw. den Inhalt aus, den sie hören möchten.  Somit bieten Podcasts eine Möglichkeit, durch Podcast Marketing die Aufmerksamkeit auf sich und seine Werbung zu lenken.

Dennoch sollte darauf geachtet werden, eine ausgewogene Mischung zwischen Vermarktung des eigenen Produktes oder Unternehmens und fundiertes Expertenwissen anzubieten. Sieht man sich die Statistik von podtail.com genauer an, erkennt man deutlich, dass das Genre “Nachrichten” (Stand Dezember 21) die ersten 3 Plätze im Ranking der deutschsprachigen Podcasts belegt. Dicht gefolgt liegen die Genres “Comedy”, “Bildung”, “Gesellschaft und Kultur”. Hier finden Sie unter anderem einen kleinen Einblick mit den 10 beliebtesten Online Marketing Podcast.

Mehrwert für Hörer*innen bieten

Das Ranking zeigt deutlich, dass es essenziell ist, den Hörer*innen einen Mehrwert zu bieten. Dies erfordert natürlich fachliche Expertise. Besonders bei kleinen Unternehmen ist zu Beginn ratsam, den Fokus auf Digital Marketing bzw. Online Marketing zu legen und den eigenen Webauftritt zu perfektionieren. Man darf außerdem nicht vergessen, dass durch die Erstellung eines contentreichen Podcasts durchaus einiges an Mehrarbeit für das Unternehmen anfällt. Trotz allem überwiegen die Vorteile in Hinblick auf einen Corporate Podcas und dem digitalen Marketing. Weiters ist das Abonnieren von Podcasts durch den/der Nutzer*in ein aktiv getätigter Vorgang, das heißt es gibt seitens der Hörer*innen ein bestehendes Interesse an dem Unternehmen, welches mit Hilfe der Informationsweitergabe vertieft werden kann.  

Bindung zu den Abonennt*innen aufbauen

“Schwebezustand“ wird unter anderem der Zustand genannt, wenn Menschen aktiv ihre Umgebungsgeräusche ausblenden, um dem Sprecher / der Sprecherin zuzuhören. Dies führt zu einer persönlichen „Bindung“ mit dem Host, da über die Stimme eine vertrauliche Atmosphäre geschaffen wird. Die Hörer*innen haben das Gefühl, durch die Erzählungen den Menschen “dahinter” näher kennenzulernen, was eine Nähe zwischen Podcaster*in und Hörer*innen erzeugt. Diese entstandene Vertrautheit wirkt sich positiv auf die Bindung zum Unternehmen, zu welchem der Podcaster*in angehört, aus.

Nicht nur die dabei entstehende Beziehung ist ein wichtiger Punkt zur Bindung der Hörer*innen: Ebenfalls ermöglicht ein unternehmenseigener Podcast für den Zuhörer /die Zuhörerin einen “Blick hinter die Kulissen” zu werfen. Diese Möglichkeit schafft noch mehr Vertrauen zwischen dem Podcaster/der Podcasterin und den Hörer*innen: Häufig missverstandene (geschriebene) Mitteilungen werden um einiges einfacher mündlich erklärt, da die dabei entstehenden Gefühle besser transportiert werden können.

Feedback beachten

Nicht zu vergessen und ein sehr wichtiger Punkt: Das Feedback der Hörer*innen muss wahrgenommen und implementiert werden. Kritik, Feedback und Themenvorschläge sind sehr wertvolle Möglichkeiten, den Kontakt bzw. die Bindung zwischen Hörer*in und Podcaster*in zu vertiefen und das Interesse für die zukünftigen Episoden aufrechtzuerhalten. Hat man einen guten medialen Auftritt (z.B.: eine Instagram-, Facebook-, YouTube-Seite) kann man diese direkt ansprechen und die Hörer*innen bitten, Feedback zu hinterlassen. Dies wiederum stärkt die Bindung, da man als Hörer*in wahrgenommen wird. 

Podcasts können immer und überall (wenn die technischen Voraussetzungen gegeben sind) konsumiert werden. Sie sind orts- und zeitunabhängig. Somit kann man als Unternehmen jederzeit sein Produkt oder seine Dienstleistung anbieten und den Hörer*innen einen Mehrwert durch Hintergrundinformationen, interessante Fakten (zB. durch einen Online Marketing Podcast), geschichtliche Entwicklung usw. bieten. Die Hörer*innen haben die Möglichkeit, sich aus einer eventuell turbulenten Umgebung (zB. während dem Fahren mit den öffentlichen Verkehrsmitteln) zurückzuziehen und die Aufmerksamkeit ungeteilt dem/der Podcaster*in, ohne Werbeunterbrechung zu schenken.

Selbst bei den Streaming-Apps wie Spotify haben die Nutzer*innen die Möglichkeit auch ohne der Verwendung der Premiumfunktion (kostenpflichtiges Abonnement zur Aktivierung von Zusatzfunktionen) Podcasts ganzheitlich und ungestört zu genießen.  Neben Spotify gibt es natürlich andere Plattformen, wie iTunes (Apple) oder AmazonMusic, wo der/die Konsument*in neben Musik auch Podcasts genießen können. 

Warum sollten Unternehmer nun Podcasten?  

Ein sehr wichtiger Punkt, warum sich ein Unternehmen überlegen sollte, einen Podcast einzuführen, ist die Vertiefung der dabei entstehende Kundenbindung zu den potenziellen Hörer*innen.

Entscheidet sich das Unternehmen für einen Podcast, bieten sich Möglichkeiten, durch eingeladene Experten*innen den Followern einen fachlichen Mehrwert zu bieten. Nicht nur für die schon existierenden Abonnenten*innen, sondern auch für Themen-Interessierte, die dann wiederum zu potenziellen Kunden*innen und Follower werden könnten.  

Neben der Erweiterung der fachlichen Expertise sind Podcasts ein sehr gutes Medium um die Leidenschaft hinter dem Produkt oder des Unternehmens darzustellen. Gehörtes vermittelt Gefühle und Emotionen viel besser als Geschriebenes. Stellt man Führungskräfte oder andere Persönlichkeiten aus dem Unternehmen vor, lernen die Hörer*innen die Person kennen und bauen eine Beziehung auf, sowie vorher angesprochen zu dem/der Podcaster*in. Dies führt zu einer Sympathie gegenüber der vorgestellten Person aus der Firma, was sich auf die zu verkaufende Marke auswirkt. Der wie oben zuvor genannte “Blick hinter die Kulissen” wirkt sich also auch hier aus.   

Eine weitere gute Möglichkeit um Kundenbindung durchs Zuhören zu schaffen, ist die Beantwortung von aufgetreten Fragen zum Produkt. Die Hörer*innen können somit mehr zu dem Thema erfahren und diese Möglichkeit bietet ihnen  einen persönlichen Mehrwert. Außerdem fühlt sich der/die Hörer*in damit, auch nach dem Kauf, „an die Hand genommen“. Dies wirkt sich positiv auf die Beziehung aus und die Loyalität des/der Hörer*in zum Produkt oder zum Unternehmen vertieft sich.  

2. Podcasts ja, bitte! Aber wie wird er erfolgreich?

Einen Podcast zu erstellen ist technisch gesehen nicht schwierig. Die dafür benötigte Ausrüstung lässt sich einfach und schnell besorgen. Etwas schwieriger wird es allerdings, wenn man den Inhalt festlegen möchte. Hier ein paar wichtige Fragen und Informationen um erfolgreich einen Podcast umzusetzen: 

  1. Welche Themen eignen sich für einen Podcast?   
  2. Wie funktioniert die Produktion? 
  3. Wie binde ich meine Hörer*innen? 
Podcasts im Unternehmen aufnehmen

1. Welche Themen eignen sich für einen Podcast? 

Die wichtigste Frage bevor man mit dem Podcast beginnen sollte, ist vermutlich die, wenn es darum geht, warum jemand den angebotenen Podcast hören sollte. Besonders in der heutigen Zeit, wo es sehr einfach ist, viele verschiedenen Anbieter*innen zu finden, sollte man sich mit dem warum intensiv auseinandersetzen. Was für einen Mehrwert biete ich dem/der Hörer*in? Wie schaffe ich es, mein Produkt oder Marke zu verkaufen, ohne dass es für den/der Hörer*in zu aufdringlich wirkt? Man sollte auch immer die Wünsche des potenziellen Hörers /der Hörerin beachten: Ist der Content, den ich liefere interessant? Vermittelt er gewünschte Informationen? Lernt der/die Hörer*in dadurch etwas Neues? Ist das der Wunsch meines/meiner Hörer*in? Die Definition der Zielgruppe ist hier besonders wichtig.

2. Wie funktioniert die Produktion?  

Es gibt unzählige Beiträge und YouTube Videos zum Thema Technik der Podcasterstellung. Grundsätzlich gilt: Eine sehr gute Qualität ist essenziell für einen erfolgreichen Podcast. Niemand möchte sich freiwillig einen 30 Minuten Podcast mit rauschender oder dumpfer Qualität anhören. Nicht zu unterschätzen sind die immer mehr im Trend liegenden Podcasts mit Video (auch unter dem Begriff “Vodcast” zu finden). Wenn man mit einem Podcast beginnt, sollten Überlegungen in Hinblick auf das Thema Vodcast – eine gute Kamera, Stativ, Licht und Mikrofon – auch eine Rolle spielen. Sollte man sich dennoch gegen einen Vodcast entscheiden, benötigt man das Equipment, was man für einen Vodcast brauchen würde, trotzdem auch für die Erstellung eines guten Thumbnails (Titelbild). Weiter unten im Beitrag können Sie noch mehr zum Thema “Vodcasts” lesen. 

3. Wie binde ich meine Hörer*innen? 

Nicht nur für den altbekannten Algorithmus, der die Verbreitung von Medien vorantreibt, sind Beständigkeit und Regelmäßigkeit ein absolutes Muss. Auch die Hörer*innen, die den Kanal bewusst abonniert haben, erwarten in regelmäßigen Abständen neuen informative Content. Wichtig zu beachten, je öfter und regelmäßiger man Episoden produziert, desto größer wird die Abonnentenzahl. Den jeweiligen Rhythmus sollte man an das gewünschte Endergebnis anpassen: Wie lange sollte der Podcast dauern? Wie oft möchte ich, dass meine Abonnenten*innen von mir Informationen erhalten? Grundsätzlich kann man sagen, mehr ist hier mehr. Mehr Content generiert mehr Hörer*innen, da mehr Themen angesprochen werden. Somit spricht man eine breitere Masse an Zuhörer*innen an. Trotz allem, Beständigkeit ist das A und O.  

3. Was sollte man bei der Podcast-Produktion vermeiden?

Wie zuvor erwähnt, ist die Beständigkeit und Regelmäßigkeit der Veröffentlichung eines Podcasts von großer Bedeutung. Doch welche Fehler sollte man nun unbedingt vermeiden? 

Den roten Faden verlieren

Der rote Faden sollte sich bei dem Thema Podcasting durchziehen. Häufig werden Podcasts gestartet, ohne einem klarem Ziel vor Augen. Man publiziert viele verschiedene Themen, ohne sich klar zu positionieren. Dies kann zur Folge haben kann, als unprofessionell abgestempelt zu werden. Ein vorgefertigtes Skript kann helfen, einen roten Faden während dem Vortragen beizubehalten. Natürlich wird man mitunter auch vom Thema abschweifen, besonders wenn man nicht alleine die Episode produziert, sondern beispielsweise mit eingeladene Experten*innen. Trotzdem hilft ein Skript, bei so einem Fall, wieder zum eigentlichen Thema zurückzukommen. Dies trägt dazu bei die erfolgreiche Interessensbefriedigung der Hörer*innen abzuschließen. Denn was gibt es aus Sicht der Hörer*innen ärgerlicheres, als wenn das Thumbnail einen interessanten Inhalt oder News versprechen, der schlussendlich nur kurz oder gar nicht behandelt wird?   

Fokus nur auf die Reichweite setzen

Der Fokus auf die Reichweite ist von Anfang an meistens stark ausgeprägt. Man sollte sich allerdings nicht von Zahlen und Klicks einschüchtern lassen. Auch die beliebtesten Podcasts in den Charts haben mal klein angefangen. Die Erwartungshaltung, dass sich kurzfristig sofort ein Erfolg einstellt, ist hinderlich. Podcasts zu produzieren, zu vermitteln und das jeweilige Marketing braucht Zeit. Auch die Kundenbindung zu stärken – was letztlich zum Kauf oder Inanspruchnahme der vermarkteten Leistung führt – dauert. Wichtig beim Aufbau von der Beziehung zwischen Podcaster*in und Hörer*in, wie in der „realen“ Welt, sind Beständigkeit und Regelmäßigkeit. Nur so schafft man es, dass seine Abonnenten*innen treu und loyal werden und den publizierten Content regelmäßig konsumieren.

Gutes Equipment unterschätzen  

Oft unterschätzt ist der Aufwand des benötigten Equipments.  Professionelle Ausrüstung (wie unter Punkt: „Podcast ja, bitte! Aber wie wird er erfolgreich?“ genauer beschrieben) ist von unerlässlicher Bedeutung. Sie haben es bestimmt schon persönlich erlebt (gerade in den Zeiten von Teams- und Zoommeetings): Wie aktiv folgen Sie in einem Online Meeting eine Präsentation oder Vortrag von jemanden, der eine schlechte Audio- und Videoqualität hat? Der Content kann noch so gut vorbereitet, ausgearbeitet und aktuell sein: Die Aufmerksamkeit sinkt rapide, wenn die Qualität nicht entsprechend ist. Und nun stellen Sie sich vor, Sie müssten nicht an dem Meeting teilnehmen – würden Sie es dennoch tun?  

Do’sDon’ts
Erstellung eines Skripts (roter Faden)Inhalt schweift stark vom angestrebten Thema ab
Fokus auf Wünsche der Abonnent*innen legenStarker Fokus auf die Zahlen und Klicks
In professionelle Ausrüstung investierenArbeitsaufwand von Podcasts (Produktion, Schnitt) unterschätzen

4. Einsatzmöglichkeiten von Podcasts

DBC Podcasts

Die Frage „Was bewirken Podcasts“, „Podcast ja, bitte! Aber wie wird er erfolgreich?“ und „Was sollten man nun vermeiden?“ haben wir somit geklärt.  

Wie unter Punkt 2.2 kurz angeschnitten, kommt der “Vodcast” immer mehr in Mode: Mit dem Vodcast (oder Video-Podcast) schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe: Während man den Podcast für sein Unternehmen aufnimmt, läuft nebenbei die Kamera für ein Video mit. Vorteil hiervon ist natürlich, dass Videoplattformen (wie “Youtube”) bedient werden. Da die Zuschauer*innen die Podcaster*innen sehen können, ist es um einiges einfacher, Gefühle und Emotionen zu wecken und Nähe zu vermitteln. Der/die Zuschauer*in baut mit den im Video wiederkehrenden Personen eine Beziehung auf, welche auf Beständigkeit beruht. Mit jedem neuen Video lernen die Abonnent*innen nicht nur neues, sondern vertieft auch die virtuelle Beziehung zum Vodcaster.  

Der Ablauf zwischen Podcast und Vodcast ähnelt sich stark. Großer Unterschied und augenscheinlicher Mehraufwand liegt in der Videobearbeitung danach. Eine gute Ausrüstung (Kamera, Licht, Mikrofon) sollten vorhanden sein. Nun braucht man nur noch jemanden, der die Videos bearbeitet. Es gibt unzählige kostenlose Programme (wie etwa “DaVinci Resolve” – ein sehr ausführliches kostenloses Programm, mit käuflichen Zusatzfunktionen), die es jedem mit etwas Know-How ermöglichen, Videos in guter Qualität zu bearbeiten.  

Nach der Fertigstellung des Schnittes wird noch ein Cover-Bild (Thumbnail) benötigt. Anschließend sind Sie bereit, Ihr Video online zu stellen. Videos veröffentlichen kann man aber nicht nur auf Youtube, es gibt auch die Möglichkeit über Twitch kostenlos im Internet zu veröffentlichen.  


Hier finden Sie noch weitreichendere Informationen von den Verwendungsmöglichkeiten von Podcasts in Unternehmen. Unter anderem wird die Wichtigkeit von Unternehmenspodcasts, Beispiele für bereits existierende Podcasts für Unternehmen und auch Vergleiche der verschiedenen Plattformen zur Veröffentlichung gegeben. 

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Autor*in dieses Beitrags

Michaela Ortbauer

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