Eigenen Blog erstellen – Tipps für Anfänger

Blogs gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Private Blogs werden verwendet, um Auszüge aus dem Privatleben zu teilen. Andererseits gibt es viele Personen, die ihren Blog als Einnahmequelle betrachten. Moderne Unternehmen betreiben einen sogenannten „Corporate Blog“ als ergänzenden Marketingkanal, um relevante Inhalte zur Verfügung zu stellen. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, muss man daher einige Dinge beachten, wenn man einen Blog erstellen möchte. Unsere Anfängertipps sind für jeden Blog-Typ geeignet und helfen beim Einstieg in die Blogging-Welt.
Lesedauer: 10 Minuten
Blog erstellen Teaserbild

Zusammenfassung

Um erfolgreich einen Blog erstellen zu können, müssen viele Details beachtet werden. Die Wahl der Plattform, auf welcher der Blog betrieben werden soll, ist fundamental. Darauf aufbauend gilt es wichtige Grundlagen beim Verfassen der Blogbeiträge zu beachten, damit der Blog eine große Reichweite erzielen kann.

1. Wo können Sie einen Blog erstellen?

Sie haben ein Thema für das Sie brennen und wollen es in Form eines Blogs präsentieren? Zuerst erklären wir, „wo“ Sie den Blog erstellen können. Zunächst müssen Sie eine geeignete Plattform finden, auf welcher Sie Ihre Beiträge veröffentlichen können. Um richtig durchstarten zu können, müssen Sie sich intensiv damit beschäftigen, an welchem Ort Sie den Blog erstellen möchten. Die Auswahl des passenden Pakets ist extrem wichtig und spielt eine große Rolle für die Zukunft Ihres Blogs. Warum das so ist, erfahren Sie Schritt für Schritt in dem nachfolgenden Absatz. Allgemein gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Baukastensysteme für Blogs
  • Blog-Plattformen
  • Content Management System (CMS) mit eigenem Hosting

1.1 Welche dieser Varianten ist nun am besten für Sie geeignet?

Auf jeden Fall kommt es darauf an, welche Ziele Sie mit Ihrem Blog verfolgen. Wollen Sie einen Hobby-Blog starten möchten, um Ausschnitte aus Ihrem Privatleben zu teilen, haben Sie in der Regel andere Anforderungen an die Plattform als Personen, welche den Blog als Einnahmequelle betreiben möchten oder Unternehmen, welche Corporate Blogs betreiben wollen.

Zunächst ist die leichte Einführung und leichte Bedienung bei Baukastensystemen wie jene von Jimdo oder Wix bestimmt vorteilhaft für Anfänger und kleinere Blogs. 

Bei Blog Plattformen wie WordPress.com oder blogger.com kann man ebenfalls sofort nach der Anmeldung mit dem Bloggen beginnen, diese sind aber im Vergleich etwas umfangreicher. Sie haben die Form eines einfachen CMS und bieten etwas mehr Gestaltungsfreiraum. 

Für uns steht jedoch fest, wenn Sie alle Möglichkeiten ausschöpfen wollen, ist die Wahl eines Content Management Systems (kurz CMS) in Verbindung mit eigenem Hosting die beste Option.

Der große Vorteil im Vergleich zu den anderen Varianten ist, dass Sie durch eigenes Hosting der alleinige Besitzer des Blogs sind. Zusätzlich erhalten Sie durch die Blog-Software unendliche Gestaltungsmöglichkeiten. Das populärste CMS ist WordPress.org. Mit WordPress können Sie nicht nur einen Blog erstellen, auch für die Erstellung einer Website ist das Programm hervorragend geeignet. Hier können Sie nach einer etwas aufwendigeren Einführung Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es stehen zahlreiche Themes und Plug-ins zur Verfügung und einige davon sind sogar kostenlos. Damit können Sie den Blog genau nach Ihren Wünschen aufbauen. Zusätzlich gibt es enorm viele Tipps und Anleitungen auf Youtube und anderen Kanälen.

Unter dem nachfolgenden Link finden Sie eine tolle Anleitung dazu, wie Sie mit WordPress Ihren eigenen Blog erstellen können. 

WordPress Blog erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung [2021] , von dem Kanal „Online Toolkiste | mit Lea Giltjes“

WordPress

2. Warum nochmal eigenes Hosting?

Sie können selbst einen Hoster aussuchen und sind daher im Gegensatz zu Blog-Baukastensystemen oder Blog-Plattformen nicht vom Anbieter des Systems abhängig. Bei dem Hoster mieten Sie sich einen Webspace, auf dem Ihr Blog mit allen Inhalten liegt. Wenn Sie unzufrieden sind, können Sie den Hoster jederzeit wechseln. Beispiele sind World4You oder Domaintechnik. Bei den Hosting-Anbietern können Sie auch die eigene Domain auswählen und sichern lassen. Dies ist ein wesentlicher Schritt, damit Sie auch mit dem Wunschnamen Ihres Blogs im Internet gefunden werden. Der Service ist für Standartpakete relativ kostengünstig. Jetzt brauchen Sie nur noch ein CMS wie WordPress.org bei dem Hoster installieren und können mit voller Kontrolle loslegen. 

Hier noch ein zusammenfassender Vergleich zur Verdeutlichung:

 Baukastensysteme zum Blog erstellenBlog erstellen auf Blog PlattformenBlog erstellen in einem CMS mit eigenem Hosting
BeispieleJimdo, WixWordPress.com, blogger.comWordPress.org, HubSpot
Einrichtungunkompliziertunkompliziertkompliziert
Bedienungunkompliziertunkompliziertkomplexer
Funktionenbeschränkterweitertvielseitig
Designbegrenzt, Vorlagen verwendenerweitert individuell, umfangreiche Möglichkeiten
Plug-insbegrenzt verfügbarbegrenzt verfügbarumfangreiche Möglichkeiten
Wechsel auf andere Softwarezeitintensivbesser, Exportfunktion vorhandenjederzeit möglich 
Anbieter-Abhängigkeit100 %100 %keine
Technische WartungAnbieterAnbieterEigenverantwortung
DomainAnbieter in Domain ersichtlich – unprofessionellAnbieter in Domain ersichtlich – unprofessionellFrei wählbar – professionell erscheinend
KostenfreifreiUnterschiedlich, ab ca. € 5 pro Monat ausreichend

3. Wie fange ich an zu bloggen? – Content überlegen

Nachdem Sie die geeignete Plattform gewählt haben um den Blog erstellen zu können, müssen Sie sich mit den zu veröffentlichenden Inhalten auseinandersetzen. Bestimmt haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, über welches Thema Sie bloggen wollen. Wir zeigen Ihnen, was Sie dabei beachten müssen.

Wenn Sie einen Blog erstellen wollen, müssen Sie auch klar definieren, für welche Zielgruppe Sie Content bereitstellen wollen. Sie sollten in der Lage sein, mit Ihrem gewählten Thema die Bedürfnisse ihres Publikums zu befriedigen. Ihre Zielgruppe hat in der Regel verschiedene Wissensstände. Darum sollten Sie versuchen Ihre Leser*innen gut zu verstehen, um mit jedem einzelnen Beitrag den passenden Inhalt liefern zu können. Verstehen Sie sich demnach stets als Problemlöser und stellen Sie die Leserschaft in den Mittelpunkt. Der Text muss immer eine klare Botschaft vermitteln und Antworten auf alle Fragen zum jeweiligen Themengebiet beinhalten.

Ein weiteres Ziel für Ihren Blog muss sein, Ihre Mitbewerber-Blogs zu übertreffen. Wenn Sie es schaffen, Ihren Leser*innen durch einzigartigen Content einen Mehrwert zu bieten, dann werden diese wahrscheinlicher auf Ihren Kanal zurückkommen. Dies bildet eine Grundlage, um mit Ihrem Blog langfristig erfolgreich zu sein. Was, wenn Ihnen die Ideen ausgehen? Ein guter Weg ist es, sich bei ähnlichen Blogs, welche bei organischen Suchergebnissen weit oben zu finden sind, Inspirationen zu holen.

Wie Sie weitere Ideen für Blogbeiträge finden, zeigen wir Ihnen hier:

4. Tipps und Tricks zum Verfassen von Blogbeiträgen

Damit Sie zielführend einen Blog starten können, haben wir für das Verfassen der Blogbeiträge die wichtigsten Tipps formuliert. Was ist also bei der Struktur, dem Design und dem Schreibstil zu beachten?

Blog Content

4.1 Tipps für die Struktur:

  • Alles beginnt mit Überschriften. Wählen Sie eine Hauptüberschrift, welche zum Weiterlesen anregt und verwenden Sie aussagekräftige Unterüberschriften um die Übersichtlichkeit zu gewährleisten.
  • Danach empfehlen wir, mittels eines Teasers den Besucher*innen einen ersten Eindruck vom Inhalt des Artikels zu verschaffen. Ein Teaser ist sozusagen ein Vorspann und soll auch zum Weiterlesen verleiten.
  • Erschaffen Sie eine klare, optische Gliederung mittels Absätzen und vermeiden Sie, dass diese zu lang sind.
  • Verlinken Sie bei passenden Zusammenhängen andere Beiträge Ihres Blogs und die Blog-Hauptseite.
  • Sogenannte „Calls to Action“ müssen Sie verwenden, um die Leserschaft durch das Drücken eines Buttons zu einer Handlung aufzufordern. Dies ist insbesondere für Unternehmen interessant, die einen Corporate Blog betreiben, um beispielsweise Kontaktdaten der Nutzer*innen zu erlangen. 
  • Am Schluss ist es wichtig, einen Bereich mit „Sonstige Fragen“ zu gestalten, indem Sie letzte Unklarheiten zum Thema beiseite schaffen. 

4.2 Tipps für das Design und Formate:

Natürlich wollen Sie verhindern, dass die Leser*innen Ihrer Beiträge mitten unter dem Lesen abbrechen und in weiterer Folge nicht wieder zu Ihrem Blog zurückkommen. Aus diesem Grund müssen Sie das Design einzigartig und abwechslungsreich gestalten und somit einen qualitativen Content erschaffen. Aber wie? Setzen Sie unterschiedliche Formate ein – dies ist gerade bei langen Texten wichtig, damit den Leser*innen nicht langweilig wird.

Geeignete Formate für Ihren Blog sind zum Beispiel:

Blog Formate

Achten Sie dabei auf Urheberrechte. Wenn Sie externe Dateien verwenden möchten, bieten sich Websites wie Canva oder Freepik an, welche tolle Grafiken zur Verfügung stellen, die man ohne Urheberrechtsverletzung verwenden kann. Verwenden Sie Designvorlagen. Sogenannte Themes werden in verschiedensten Variationen angeboten. Einige davon sind auch kostenlos. Dabei ist zu beachten, dass das gewählte Design auch „Mobile responsive“ ist und somit auch auf dem Smartphone ordnungsgemäß dargestellt wird. Außerdem sollte darauf geachtet werden, ob für die jeweilige Variante Sicherheitsupdates verfügbar sind – Kundenbewertungen helfen hier.

Nehmen Sie sich genügend Zeit zum Gestalten der Beiträge. Generell ist es empfehlenswert, wenn Sie einen Blog erstellen, dass Sie von Beginn an alle Artikel liebevoll aufbereiten, um auch bei Suchmaschinen besser gereiht zu werden. Mehr zu dem Thema besseres Ranking finden sie weiter unten, im Absatz 5.1 Platzierung bei Suchmaschinen erhöhen.

4.3 Tipps für den Schreibstil:

  • Einfach und verständlich schreiben, um den Lesefluss zu optimieren.
  • Wichtiges am Anfang des Absatzes platzieren, auf Details im weiteren Verlauf eingehen. Sie können ruhig in die Tiefe gehen.
  • Verwenden die Sprache Ihrer Zielgruppe (Hobby-Blogger werden Ihre Leser*innen anders ansprechen, als ein Unternehmen Ihre Kund*innen über einen Corporate Blog). 
  • Verzichten Sie auf komplizierte Worte und Fremdausdrücke. 
  • Formulieren Sie so weit es geht kurze Sätze. 
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Beitrag leicht überflogen werden kann (z.B. durch Hervorhebungen wie Fettschreibung, Bullet-Points).
Blog starten Tipps

5. Reichweite Ihres Blogs vergrößern

Sie konnten bereits Ihren Blog erstellen, Ihre Zielgruppen festlegen und eventuell schon erste Beiträge verfassen? Bestimmt fragen Sie sich jetzt, wie Sie mehr Publikum anziehen können. Nachfolgend finden Sie Hilfestellungen dazu.

5.1 Platzierung bei Suchmaschinen erhöhen

Um eine größere Leserschaft zu erhalten, muss der Blog im Internet gefunden werden. Eine hohe organische Reichweite können Sie über Suchmaschinen wie Google erhalten. Damit Ihr Blog für eine spezielle Suchanfrage auf den vorderen Plätzen angezeigt wird, gibt es einige Punkte zu beachten.

Zahlreiche Vorkehrungen können helfen, bei Suchmaschinen besser gereiht zu werden und somit mehr Besucher*innen auf Ihren Blog zu lenken. Diese Schritte werden Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) genannt. Ein sehr wichtiger Schritt, mit welchem Sie sich gleich am Beginn, wenn Sie den Blog erstellen, auseinandersetzen müssen, ist die Keyword Recherche. Dabei müssen Sie sich fragen, welche Suchbegriffe tatsächlich in die Suchmaschine eingegeben werden, um auf Ihren Blog zu kommen. Dafür gibt es zahlreiche Tools. In CMS Systemen sind meistens Möglichkeiten zur Keyword Recherche gegeben. Im Internet gibt es zusätzlich verschiedenste Seiten, welche sehr gute Alternativen darstellen. Wenn Sie passende Schlüsselbegriffe gefunden haben und die Wichtigkeit der Einzelnen bestimmen konnten, müssen Sie diese Wörter in Ihren Text einbauen. 

Wie genau Sie das machen und was Sie noch alles bei der Keyword Recherche beachten sollten, finden Sie auch in unserem Blog. Die 10 wichtigsten Tipps zum Thema “SEO” geben Ihnen einen umfassenden Einblick.

5.2 Verlinkung

Sie haben bereits eine Community auf Social Media Plattformen wie Facebook oder Instagram? Das ist die optimale Voraussetzung, um Ihren Blog damit zu verlinken. Einerseits ist es sinnvoll, die Blogbeiträge bei den Social Media Posts zu teilen. Andererseits müssen Sie auch von dem Blog aus auf Ihre anderen Profile verweisen.

Nicht nur eigene Präsenzen sind jedoch interessant. Unter anderem können sie Kooperationen mit anderen Blogs in Erwägung ziehen. Sie können Gastbeiträge in Ihrem und in den Kooperations-Blogs veröffentlichen. Ein Tipp: Schicken Sie einfach eine Mail an den für Sie interessanten Kooperationspartner. Eine weitere Möglichkeit ist, einfach einen Kommentar bei deren Beiträge hinterlassen, um auf sich aufmerksam zu machen. Falls Sie einen anspruchsvollen und vielleicht etwas fragwürdigen Content verfassen, ist es sehr hilfreich externe Quellen zu verlinken, die Ihre Aussagen unterstützen oder sogar beweisen. Ganz wichtig ist es auch, dass Sie innerhalb Ihrer Blogbeiträge eine Weiterleitung auf die Hauptseite des Blogs, gegebenenfalls auf Ihre Firmen-Website und auf andere Beiträge Ihres Blogs erstellen. Somit geben Sie interessierten Besucher*innen die Möglichkeit in andere Themenbereiche einzutauchen und sich noch mehr mit Ihrer Präsenz auseinanderzusetzen.

5.3 Regelmäßig bloggen

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Regelmäßigkeit Ihrer Veröffentlichungen. Sie sind sich nicht sicher, wie oft Sie neue Beiträge verbreiten sollen? Es ist empfehlenswert, keine zu langen Pause zwischen den Beiträgen einzulegen. Anderenfalls droht die Gefahr, dass Leser*innen abspringen, die ständig neue Informationen erhalten möchten. Daher empfehlen wir, einen Redaktionskalender zu verwenden, um nicht nachlässig zu werden und einen langfristigen Plan zu entwickeln. Es gilt also einen guten Mix zu finden, um Ihre Leserschaft beizubehalten und regelmäßig mit relevanten Informationen zu versorgen. Gerade für Firmen ist die Planung der Veröffentlichungen besonders wichtig, um diese mit anderen Marketingmaßnahmen abstimmen zu können.

Reichweite

Fazit

Nun kennen Sie die Basics, um einen Blog starten zu können. Allerdings gibt es viele weitere Möglichkeiten, wie Sie Ihre Internetpräsenz verbessern können. Um sich weitere, vertiefende Fähigkeiten aneignen zu können empfehlen wir: Lesen Sie weitere Beiträge aus dem DBx Blog, um zahlreiche Tipps aus der Digital Business Welt zu erhalten. Sie finden also nicht nur Anfängertipps zum Bloggen. Vielmehr werden Sie Informationen erhalten, wie digitale Technologien den Alltag verändert haben und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Wenn Sie für Ihr Unternehmen die besten Arbeitskräfte für diesen Bereich suchen, sind Sie bei uns auch an der richtigen Stelle. Das Digital Business Center der Fachhochschule Oberösterreich umfasst die Studiengänge Marketing & Electronic Business (Bachelor) und Digital Business Management (Master). Studierende erwerben darin Spezialwissen, um fit für das digitale Zeitalter zu werden. 

Um zu erfahren, was die Absolvent*innen noch alles auszeichnet und wie Sie für Ihren Betrieb die geeigneten Mitarbeiter*innen finden, klicken Sie hier:

6. Häufig gestellte Fragen

Welche typischen Anfängerfehler sollte man vermeiden?

  • Die Keyword Recherche vergessen – ohne Keyword Recherche werden Sie es schwer haben, gefunden zu werden, da Sie bei Suchmaschinen nicht unter den besten Suchergebnissen aufscheinen.
  • Keine zielgruppenorientierten Beiträge – wenn Sie zu unterschiedliche Themengebiete behandeln, welche keine Zusammenhänge haben, ist es schwierig eine Community aufzubauen und die Artikel nach deren Bedürfnissen zu gestalten.
  • Zu wenig Verweise einbauen – ohne Verlinkung auf Ihre eigene Homepage, Ihre Social Media Profile und anderen Blogbeiträgen werden weniger Leser*innen auf Ihre anderen Präsenzen zugreifen. Eine Handlungsaufforderung (Call to Action) ist für Unternehmensblogs besonders wichtig, um mehr Conversions zu erzielen. 
  • Unstrukturierter Aufbau – jeder Beitrag muss so strukturiert und designed sein, dass die Besucher*innen stets begeistert sind und nicht mitten unter dem Lesen abspringend oder verwirrt sind.
  • Copy/Paste von anderen Blogs – Inspirationen sind erlaubt, doch Plagiate nicht erwünscht. Wenn jemand bemerkt, dass Sie Ihren Content nur von anderen Seiten übernehmen, wird Ihr Ruf schnell in den Keller gehen. Sie werden auch nicht besser geranked bei den Suchmaschinen, wenn Sie alle Beiträge kopieren, da die Suchmaschinen solche Fälle erkennen. Außerdem müssen Sie stets Urheberrechte beachten.

Kann man mit dem Bloggen Geld verdienen?

Ja, Geld verdienen ist möglich, ist aber meistens nicht die Hauptabsicht eines Blogs. Es gibt verschiedene Einnahmequellen. Etwa durch klassische Bannerwerbung, Kooperationen, Advertorials, Affiliate Links, uvm. Wenn Sie einen Blog erstellen wollen, um damit Geld zu verdienen, besuchen Sie einfach unseren Blogging- Leitfaden für detaillierte Informationen.

Soll ich eine Kommentarfunktion einbauen?

Ja, Interaktion ist wichtig. Sie können durch den Austausch mit Ihren Nutzer*innen eine Bindung aufbauen und Inspirationen für zukünftige Beitrage erhalten.

Gibt es sonstige Seiten, die nicht fehlen dürfen?

Eine „Über mich” – Seite, um Ihrem Publikum Informationen zu Ihrer Person zu vermitteln. Diese Seite bietet Ihnen zusätzlich die Chance Ihre Leserschaft zu begeistern. Seien Sie kreativ. Seiten wie ein Impressum, eine Kontakt-Seite sowie eine Datenschutzerklärung dürfen auch nicht fehlen. 

Wie lang sollte ein Blogbeitrag sein?

Ein Blog Artikel sollte zunächst mindestens 1000 Wörter enthalten. Je nach Thema ist es jedoch sehr unterschiedlich. Es gilt wiederum zu beachten, dass alle Informationen behandelt werden, um die Bedürfnisse der Leser*innen zu befriedigen. Das bedeutet Sie können ruhig in die Tiefe gehen, wenn Sie denken, dass dasjenige Gebiet genauer behandelt werden muss, um alle Zweifel beiseite zu schaffen.

Warum sollten Unternehmen einen Blog erstellen?

Sogenannte Corporate Blogs sind mittlerweile sehr beliebt bei Firmen, um Kund*innen und anderen Stakeholdern aktuelle News und wichtige Informationen rund um das Unternehmen bereitzustellen. Dieser Blog ist also nicht deren Haupteinnahmequelle, sondern stellt einen zusätzlichen Marketingkanal dar. Sie können beispielsweise einen Blog erstellen, um mehr Conversions zu erzielen, dadurch dass mehr Benutzer*innen auf die Firmen-Website geleitet werden. Viele Betriebe haben jedoch digitales Marketing bis jetzt völlig vernachlässigt. Mit der Digitalisierung wird dieser Bereich in der Zukunft allerdings immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Alles dazu finden Sie auf unserer DBx Website.

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Simon Görg

Simon Görg

Simon Görg ist Studierender des Bachelorstudiums Marketing und Electronic Business an der FH Oberösterreich.

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Zuletzt aktualisiert: 23.01.22

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